Tilia
Das Projekt Tilia erschliesst neuen Wohnraum für eine Vielzahl von Nutzerinnen. Eingebettet in einen intensiv begrünten Garten entstehen 72 unterschiedlich gestaltete 1,5 bis 4,5 Zimmer-Wohnungen. Die drei höhengestaffelten Gebäudetypologien von Turm, Riegelbau und Gartenhäusern bilden eine dichte und zugleich poröse, von allen Seiten zugängliche, offene Bebauung. Zum Lindenplatz hin markiert ein 30 Meter hoher Turm den Eckpunkt des Areals und fügt sich städtebaulich ein in die Kette von Hochpunkten entlang der Badenerstrasse. Der von dem Platz abgeleitete Projektname Tilia, lateinisch für Linde, findet im Innern eine Entsprechung in einer neugepflanzten grossen Linde. Diese bildet den schattenspendenden Mittelpunkt des zugänglichen Innenhofs mit seinen angrenzenden Gastronomie-, Atelier- und Gewerberäumen. Der bepflanzte Innenhof wird durch den Riegelbau vom Verkehrslärm der Badenerstrasse abgeschirmt. Er ist Teil der Gartenlandschaft, die sich als private Gärten der vier Gartenhäuser fortsetzt. Die Badenerstrasse ist eine der historischen Einfallstrassen, entlang derer sich die westlich gelegenen Gemeinden des Agglomerationsraums von Zürich aufreihen.
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